Ein neues Büro als sichtbares Zeichen des gänzlich neu organisierten Firmengeländes Die Erweiterung der Firma Fuchsluger um neue Büro- und Lagerflächen stellte vor allem hohe Anforderungen an die Logistik. Im Fokus stand die Optimierung der gesamten Infrastruktur – von den Parkmöglichkeiten über die internen Verkehrs- und Zufahrtswege bis hin zur Zugangs- und Ablaufkontrolle –, um die Neubauten optimal in das Gesamtareal einzubinden. Ebenso prägend war der Anspruch, die Identität des Unternehmens – spezialisiert auf Humus- und Energieproduktion – architektonisch übersetzen:
Künstliche Landschaft: Begrünte Dämme dienen nicht nur der Einbettung in die Umgebung, sondern fungieren gleichzeitig als effektiver Sicht- und Schallschutz.
Erneuerbare Energie: Photovoltaikanlagen auf den Dächern ind eine Ergänzung zu der Biogasanlage am Areal.
Gestalterisch greift das Pultdach des Bürogebäudes die Typologien der umliegenden Hallen und Flugdächer auf und übersetzt sie in eine eigenständige, dynamische Formsprache, die die Geschwindigkeit der unmittelbar vorbeiführenden Straße und der Spedition aufnimmt. Auf einem massiven Sockel scheint ein weit auskragendes Holzdach zu schweben. Die leicht erhöhte Lage auf dem „Hügel“ eröffnet den Blick t über das Firmengelände hinaus ins Alpenvorland.
Mitarbeit: Andreas Kleboth, Stefan Milenkovic, Anabel Jimenez, Dietrich Killer, Etemad Moghaddam, Ruth Schönbacher
Statik: Wolfang Zauner, Bauplan-Service GmbH; ÖBA: Christian Reisinger, Stockinger Baumanagement GmbH
Fotos: Kurt Hörbst